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Fünf Gründe und Lösungen für schlechten Sex

5 Gründe für schlechten Sex und wie man (Mann) sie vermeidet

Na, heute schon deinen Spaß gehabt oder war es dann doch eher Sex, der nicht der Rede wert ist? Die schönste Nebensache der Welt kann nämlich auch einige Tücken aufweisen und wird damit nicht immer zu einem krönenden Erfolg. Gerade innerhalb einer Beziehung kann es dadurch zu Reibungen kommen, die mit einer ordentlichen Schäferstunde der Vergangenheit angehören würden. Aber woran kann es liegen, wenn es im Schlafzimmer nicht so funktioniert, wie es beide gerne hätten? Denkt einer der Partner vielleicht an jemand anderen oder hat besondere Bedürfnisse, die einfach zu kurz kommen? In diesem Artikel zeigen wir dir fünf Gründe für schlechten Sex und auch, wie man sie vermeidet. 

1. Der Sex ist ein reiner Routineakt

Hast du Lust, immer nur das Gleiche zu essen? Tag ein Tag aus bekommst du Spinat mit Rotkohl und Klößen serviert – wie lange dauert es wohl, bis du es nicht mehr sehen kannst und dir der Appetit vergeht? Beim Sex ist es nichts anderes, denn auch hier sollte Abwechslung stattfinden. Zieht ihr euch immer voreinander aus, legt euch dann ins Bett, zieht die Decke drüber und geht dann euren Pflichten nach? Nichts ist für das Liebesleben tödlicher als die sich einschleichende Routine, vor der du dich in Acht nehmen solltest. Vielleicht ist es in der Anfangszeit noch aufregend und spannend, sich so schnell wie möglich ins Bett zu legen und es zu machen – aber auf Dauer wird es monoton, wenn ihr nur nach Schema-F vorgeht. Wie wäre es, wenn ihr aus eurem Routineprozess ausbrecht und mal neue Dinge ausprobiert? 

Sich gemeinsam Videos ansehen

Nicht nur Männer finden es erregend, sich erotische Videos anzusehen. Bekannterweise haben auch Frauen einen Hang dazu, es sich bequem zu machen und zu gewissen Szenen zu masturbieren. Warum also nicht gemeinsam Inspiration holen und sich zusammen Pornos ansehen? Das kann nicht nur die Atmosphäre lockern, sondern auch gleich dazu führen, dass neue Dinge ausprobiert werden. 

Stellungswechsel

Muss es denn wirklich immer die Missionarsstellung sein? So intensiv das Gefühl der Vertrautheit dabei auch sein mag, andere Stellungen haben auch ihre Reize. Vielleicht hat deine Partnerin ja schon lange die Fantasie davon, vor dir auf allen Vieren zu knieen, traut sich aber nicht, sie auszusprechen. Redet offen darüber, was euch vielleicht gefallen könnte und probiert es aus. Wenn man solche Dinge nicht mit dem Partner versuchen kann, mit wem denn sonst? 

2. Unnötiger Leistungsdruck auf beiden Seiten beim Sex

Als Mann denkst du wahrscheinlich, du müsstest abliefern und machst dir selbst unnötigen Druck. Ein Nachteil, den die Filmindustrie leider hat: Sie vermitteln das Bild, dass Männer wahre Hengste sein müssen und Frauen die halbe Nachbarschaft zusammenschreien. Nicht nur du setzt dich beim Akt unter Druck. Vermutlich hat auch deine Partnerin mit den allseits bekannten Schönheitsidealen zu kämpfen. Bloß nicht falsch bewegen, damit auch kein Fettpolster zu erkennen ist. Und wie lernt ihr, dass Sex kein Modellding ist? 

Offen miteinander reden

Kommunikation ist das und A und O und das gilt auch beim Sex. Statt sich in irrsinnigen Vorstellungen zu verrennen, bei denen du Hochleistungssportler sein musst und deine Partnerin denkt, die Vogue sähe euch zu, solltet ihr offen miteinander sprechen. Bloß keine Scheu, denn immerhin wollt ihr beide euren Spaß haben und müsst euch dafür wohlfühlen. Zeig deiner Partnerin, dass sie sich im Schlafzimmer einfach hingeben kann und dass du sie attraktiv und begehrenswert findest.

3. Nicht nur auf sich konzentrieren

Hand aufs Herz: Wie sehr gehst du im Schlafzimmer auf die Bedürfnisse deiner Partnerin ein? Achtest du auf ihre Atmung und weißt, welche Berührungen sie fuchsteufelswild machen oder fummelst du ziellos an ihr rum, bis sie einknickt und dich machen lässt? Bist du einer von den Männern, die ihr Glied als Presslufthammer einsetzen und ohne groß nachzudenken einfach zustoßen? Das kann schnell dafür sorgen, dass die Frau beim Akt auf der Strecke bleibt und ihr der Spaß am Sex mit dir vergeht. Dabei sollten sich doch beide vor Lust in einem rauschähnlichen Zustand befinden. Hatte deine Partnerin überhaupt schon mal einen intensiven Höhepunkt? 

Ihre Bedürfnisse kennen

Sex ist keine One-Man-Show, denn dafür gibt es immer noch den Handbetrieb. Deine Partnerin ist nicht nur Statistin, sondern ein aktiver Part des Vergnügens und hat es somit verdient, auch so behandelt zu werden. Achte beim Liebkosen auf ihre Atmung und finde heraus, welche Körperstellen besonders empfindlich sind. Taste dich langsam über ihren Körper und lerne ihre erogenen Zonen kennen. Wusstest du, dass die wenigstens Frauen einen rein vaginalen Höhepunkt erreichen und bei den meisten eine klitorale Stimulation Wunder bewirken kann?

Habt ihr schon mal Sexspielzeug ausprobiert, die du ergänzend zum Sex einsetzen kannst? Vibratoren und Co. gehören nicht umsonst zum Repertoire vieler Frauen, die sich allein vergnügen. Da kann es nicht schaden, sie auch in euer Liebesspiel zu integrieren. 

4. Der Ort des Vergnügens

Natürlich bietet sich das Bett für genüsslichen Sex an. Aber muss es denn immer die gleiche Leier sein? Eine Wohnung bietet so viele Orte, um der Lust nachzugehen und begrenzt sich nicht nur auf das Schlafzimmer. Da wären wir wieder bei dem Punkt der Routine, den es tunlichst zu vermeiden gilt. Ihr müsst nicht in einem Palast leben, um dahingehend genug Abwechslung zu schaffen. 

Spontanität ist gefragt beim Sex

Deine Freundin steht in der Küche und bereitet das Abendessen vor. Warum sitzt du indes nur auf der Couch und scrollst durch die sozialen Medien? Hilf ihr und greif ihr dabei verspielt an den Hintern. Ein paar liebliche Küsse in den Nacken und die Arbeitsplatte fungiert nicht mehr allein der Zubereitung. Ein kleiner erotischer Snack zwischendurch kann das Sexleben wieder aufpäppeln. Das gilt natürlich auch bei einem Filmabend, bei dem du nicht unbedingt warten musst, bis ihr die Schlafzimmerschwelle überschritten habt. 

5. Du kommst zu schnell

Last but not least eins der größten Probleme, die dazu führen, dass der Sex schlecht ist. Kaum geht es los und schon bist du an dem Punkt, an dem du es nicht mehr zurückhalten kannst. Während deine Partnerin gerade auf Touren kommt, ist bei dir schon alles vorbei – für beide Seiten eine echt „harte“ Situation. Aber wie kannst du dafür sorgen, dass das erotische Vergnügen länger anhält? 

Training, Training, Training

Das Erlangen von Fertigkeiten liegt in der Wiederholung und das gilt auch für die Standhaftigkeit. Richtig, du musst es regelmäßig tun. Ob du selbst Hand anlegst oder mit deiner Partnerin kontinuierlich in die Kiste springst – wichtig ist, dass du sie darüber in Kenntnis setzt, dass du dieses Problem hast. Sich von ihr abzuwenden und es still und heimlich zu machen, ist der falsche Weg. Es gibt verschiedene Techniken, mit denen ihr zusammen deine Ausdauer trainieren könnt. Edging und andere Praktiken können gemeinsam durchgeführt und ins Liebesspiel integriert werden. 

5 Gründe für schlechten Sex und wie man ihn vermeiden kann – das Fazit

Wie du siehst, gibt es verschiedene Gründe, warum das Sexleben innerhalb deiner Partnerschaft nicht zufriedenstellend sein kann. Ein Universalschlüssel ist die offene Kommunikation, die eine zentrale Rolle spielt, damit die Erotik beiden gerecht wird. Vergiss die Männer, die in den Videos wie Maschinen funktionieren. Erkläre deiner Partnerin, dass Sex keine Laufsteg-Angelegenheit ist und sie sich hingeben kann. Ebenso ist er nichts, was nach Drehbuch verläuft und bei dem die Lust immer im Vordergrund steht. 

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